{"id":215,"date":"2017-08-17T17:18:32","date_gmt":"2017-08-17T15:18:32","guid":{"rendered":"http:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/?page_id=215"},"modified":"2017-09-19T10:54:46","modified_gmt":"2017-09-19T08:54:46","slug":"neurofeedback-empfehlungen-fuer-anwender-und-ratsuchende","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/neurofeedback\/neurofeedback-empfehlungen-fuer-anwender-und-ratsuchende\/","title":{"rendered":"Neurofeedback- Empfehlungen f\u00fcr Anwender und Ratsuchende"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\n.body{padding-left:19em}\n<\/style>\n<div class=\"body\">\n<h5>Empfehlungen des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Biofeedback zum Thema:<\/h5>\n<h1 class=\"page-title\" style=\"font-size: 16pt;\">Neurofeedback- Empfehlungen f\u00fcr Anwender und Ratsuchende<\/h1>\n<h5>Pr\u00e4ambel<\/h5>\n<p>Die Empfehlungen wurden vom Arbeitskreis Neurofeedback der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Biofeedback entworfen, den f\u00fcr Neurofeedback qualifizierten Anwendern der Gesellschaft zur Diskussion gestellt und vom Vorstand am 19.12.2014 verabschiedet. In Teilen orientieren Sie sich auch an dem Positionspapier der ISNR (International Society for Neurofeedback and Research), ver\u00f6ffentlicht im Journal of Neurotherapy, 15: 54-64, 2011, sowie den Neurofeedback Empfehlungen der ISNR (ISNR, Dezmeber 20012, einzusehen unter http:\/\/www.isnr.org\/uploads\/Guidelines_for_Neurofeedback_Final-Optimized-Security.pdf).<br \/>\nDiese Empfehlungen erg\u00e4nzen die ohnehin gegebenen professionellen Standards und ethischen Verpflichtungen der verschiedenen Berufsgruppen im Hinblick auf die Anwendung des Neurofeedbacks. Es ist vorgesehen, die Empfehlungen alle 5 Jahre zu aktualisieren.<\/p>\n<p>An der Konzeption und Verfassung der Empfehlungen waren folgende Personen beteiligt:<\/p>\n<p>Dr. med. Markus Borries<br \/>\nDr. phil. Andreas Krombholz, Dipl.-Psych.<br \/>\nDr. phil. Axel Kowalski, Dipl.-Psych.<br \/>\nDipl.-Ing. Bertram Reinberg<br \/>\nDipl.-Ing. Klaus Schellhorn<br \/>\nDr. med. Edith Schneider<br \/>\nPD Dr. rer. soc. Ute Strehl, Dipl.-Psych.<\/p>\n<h5>Ziele<\/h5>\n<p>Diese Empfehlungen sollen verschiedene Funktionen erf\u00fcllen. Zum einen sollen sie die zurzeit angewendeten praktischen Standards beinhalten, die sowohl Neurofeedback-Anwender als auch kooperierende Berufsgruppen und potentielle Verbraucher (Patient, Kunde) bei Entscheidungen (Wahl einer Weiterbildung, eines therapeutischen Angebots\u2026) als Hilfe zu Grunde legen k\u00f6nnen. Ein weiterer Aspekt ist das diagnostische und therapeutische Vorgehen, gegebenenfalls konkret bezogen auf bestimmte Anwendungsbereiche. In diesem Zusammenhang soll auch transparent sein, inwieweit eine wissenschaftliche Evidenz gegeben ist.<br \/>\nDiese Empfehlungen gelten f\u00fcr alle Berufsgruppen, die Neurofeedback anwenden (Personen aus diesen Berufsgruppen werden im Folgenden als Behandler oder Anwender bezeichnet) in Erg\u00e4nzung zu den jeweiligen spezifischen Verpflichtungen und Empfehlungen der jeweiligen Berufsgruppen.<br \/>\nDie Empfehlungen gelten sowohl f\u00fcr das ambulante als auch das station\u00e4re Setting, f\u00fcr die Praxis wie auch f\u00fcr Forschungsvorhaben.<\/p>\n<h5>Neurofeedback<\/h5>\n<p>Neurofeedback ist ein technikgest\u00fctztes Verfahren zur R\u00fcckmeldung neuronaler Aktivit\u00e4t mit dem Ziel, dass diese vom Patienten willentlich beeinflusst wird. Am weitesten verbreitet sind Verfahren zur R\u00fcckmeldung neurophysiologischer Signale, die mit Hilfe der Elektroenzephalographie (EEG) erfasst werden k\u00f6nnen. Methoden zur R\u00fcckmeldung zum Beispiel der Durchblutung bestimmter Hirnareale (so genanntes BOLD \u2013blood oxygenic level dependent-Signal im Kernspintomographen oder Bestimmung des H\u00e4moglobin-Anteils im Blut mit Hilfe der Nahinfrarotspektographie \u2013 NIRS) werden derzeit ausschlie\u00dflich im Rahmen der Forschung erprobt. Stimulationsmethoden zur Beeinflussung der Hirnaktivit\u00e4t (repetitive Transkranielle Magnetstimulation -rTMS; transkranielle Gleichstromstimulation engl. Direct Current stimulation -tDCS) die in Kombination mit NFB verwendet werden k\u00f6nnten, sind hier nicht erfasst. Diese Empfehlungen beziehen sich also ausschlie\u00dflich auf EEG-Feedback.<br \/>\nNeurofeedback ist eine Methode der Verhaltenstherapie, mit deren Hilfe dysfunktionale neuronale Aktivit\u00e4t verlernt wird und dabei Hirnaktivit\u00e4t so ver\u00e4ndert wird, dass bestimmte Symptome reduziert und St\u00f6rungen gebessert werden, und \/ oder eine spezifische Verhaltensoptimierung erm\u00f6glicht wird. Die Selbstregulation von neuronaler Aktivit\u00e4t ist eine Fertigkeit, die nach den Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten des operanten und klassischen Lernens erworben und behalten wird (hierzu siehe Sherlin et al, 2011; Strehl 2013). Dieser Lernprozess wird einerseits mit Hilfe von Technik (EEG-Feedback Systeme) und andererseits durch geeignete verhaltenstherapeutische Methoden (auch zum Transfer in den Alltag ohne Technikanwendung) realisiert.<\/p>\n<h5>Heimtraining<\/h5>\n<p>Neurofeedback, das im h\u00e4uslichen Umfeld des Patienten\/Klienten in Abwesenheit eines Behandlers durchgef\u00fchrt wird (Heimtraining), kann aus verschiedenen Gr\u00fcnden sinnvoll sein. Zum einen kann es den Aufwand f\u00fcr die Anreise zum Behandler\/Anwender ersparen, zum anderen kann ein Heimtraining den Transfer des erw\u00fcnschten Verhaltens in den Alltag erleichtern. Es gelten f\u00fcr ein Heimtraining dieselben Grunds\u00e4tze wie f\u00fcr eine Behandlung in der Praxis. Ein Heimtraining ist daher nur im Kontext einer Behandlung und unter der Verantwortung eines zertifizierten Behandlers\/Anwenders durchzuf\u00fchren. Die ersten Sitzungen sollen in jedem Fall in der Praxis des Behandlers\/Anwenders mit einem f\u00fcr die Therapie zugelassenen Ger\u00e4t (siehe Abschnitt \u201eTechnik\u201c) stattfinden. Dies zumindest so lange, bis sichergestellt ist, dass der Patient nicht nur den Zweck des Trainings verstanden hat, sondern auch erste Erfolge in der Realisierung der angestrebten Regulation erlebt hat. W\u00e4hrend der Phasen, in denen das Heimtraining durchgef\u00fchrt wird, sollen w\u00f6chentliche Berichte (Trainingsdaten, Ratingskalen u.\u00e4.) an die Praxis geschickt oder online vom Behandler\/Anwender abgefragt werden k\u00f6nnen. Zu diesen Berichten sollten dem Patienten\/Klienten vom Behandler\/Anwender regelm\u00e4\u00dfige R\u00fcckmeldungen gegeben werden.<\/p>\n<h5>Anbieter<\/h5>\n<p>Zur Durchf\u00fchrung einer Behandlung mit Neurofeedback ist das Vorliegen einer abgeschlossenen Weiterbildung erforderlich. Die Zugangsvoraussetzungen sowie die Weiterbildungsinhalte sind in der Satzung der DGBfb geregelt. Die Ausbildung umfasst neben einem theoretischen Teil die Durchf\u00fchrung von Behandlungen, ein Teil von diesen unter Supervision. Den Abschluss der Weiterbildung bildet ein Colloquium. Die Ausbildungsrichtlinien, das aktuelle Fortbildungsangebot sowie die Satzung finden sich unter www.dgbfb.de.<\/p>\n<p>Ab Erteilung des Zertifikats ist dieses nach einem Zeitraum von jeweils 5 Jahren durch den Nachweis der Teilnahme an einschl\u00e4gigen Weiterbildungen (Supervision, Konferenzen, Kurse, Qualit\u00e4tszirkel) zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<h5>Anwendungsgebiete<\/h5>\n<p>Obwohl die ersten Publikationen zum Neurofeedback bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erschienen sind, ist eine rigorose Forschung, bezogen auf einzelne St\u00f6rungsbilder, oft noch in den Anf\u00e4ngen. Die vergleichsweise beste Evidenz gibt es f\u00fcr die Anwendung von Neurofeedback bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung) und fokalen Epilepsien. Auch zur Wirksamkeit von Neurofeedback bei f\u00fcr Schlafst\u00f6rungen, Suchterkrankungen, Lernst\u00f6rungen, Sch\u00e4del-Hirn-Traumata, Tinnitus, Migr\u00e4ne, Autismus und Tic-St\u00f6rungen wurden Studien publiziert.<br \/>\nAnwendungen zur Leistungssteigerung (u.a. auch \u201ePeak Performance\u201c und \u201eOptimal Performance\u201c genannt) finden im Training von F\u00fchrungspersonen, Sportlern, K\u00fcnstlern, aber auch f\u00fcr Sch\u00fcler und Studenten zunehmend Verbreitung.<br \/>\nPatienten und Klienten sind vor Beginn der Behandlung \u00fcber die aktuelle Evidenz-Basis zu informieren. Im Falle von Anwendungsbereichen, f\u00fcr die (noch keine) keine Evidenz vorliegt, ist zu begr\u00fcnden, warum gleichwohl Neurofeedback sinnvoll sein kann (Fallstudien, pathophysiologisches Modell o.\u00e4., Komorbidit\u00e4t).<\/p>\n<h5>Diagnostik<\/h5>\n<p>F\u00fcr Patienten muss vor dem Beginn einer Behandlung mit Neurofeedback eine Diagnose erstellt werden. Diese umfasst neben der Anamnese alle einschl\u00e4gigen wissenschaftlichen Verfahren, die der Diagnosestellung dienen, sofern die Patienten nicht bereits mit entsprechenden Diagnosen zum Neurofeedback \u00fcberwiesen worden sind.<br \/>\nDie Ableitung eines Ruhe-EEG sollte immer dann in Erw\u00e4gung gezogen werden, wenn es zur Abkl\u00e4rung der Diagnose und f\u00fcr eventuelle Verlaufsbetrachtungen erforderlich erscheint. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung der EEG-Messung und ihre Befundung ist die Kooperation mit einem Facharzt erforderlich.<br \/>\nEine fortlaufende weitere Diagnostik ist therapiebegleitend n\u00f6tig (Bsp.: Beurteilung von Trends und deren Konformit\u00e4t bzw. Abweichung von der Eingangsdiagnose- inklusive der ggf. n\u00f6tigen Ver\u00e4nderung bzw. Anpassung der Behandlung).<\/p>\n<h5>Durchf\u00fchrung einer Behandlung mit Neurofeedback<\/h5>\n<p>Die Durchf\u00fchrung einer Behandlung mit Neurofeedback orientiert sich hinsichtlich der L\u00e4nge einer Sitzung und der Anzahl der Sitzungen grunds\u00e4tzlich am St\u00f6rungsbild des Patienten und der Zielvereinbarung mit dem Patienten, sowie an der Art des Neurofeedbacks. Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten effektiver Trainingszeit.<br \/>\nEine Erstbehandlung umfasst in der Regel in Abh\u00e4ngigkeit von der Problemstellung und dem Neurofeedback-Protokoll 20 bis 35 Sitzungen, die in mehreren Phasen angeboten werden k\u00f6nnen. In der ersten Phase finden nach M\u00f6glichkeit mehrere Sitzungen pro Woche statt, um das Eintreten eines Lernerfolgs zu beschleunigen (Minimum: 2 Termine pro Woche mit mindestens einem Tag Pause zwischen den Terminen). F\u00fcr die Pausen zwischen den Phasen sind Hausaufgaben und Transfer\u00fcbungen vorzusehen. Bei Transfer\u00fcbungen trainieren die Patienten \/ Klienten die Selbstregulation durch Imagination ohne Ger\u00e4teunterst\u00fctzung , wenden sie in zusammen mit dem Behandler\/Trainer festzulegenden Situationen an und f\u00fchren hier\u00fcber ein Protokoll. Je nach St\u00f6rungsbild und Bedarf k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich andere Methoden der Verhaltenstherapie (Selbstinstruktionstraining, Stressbew\u00e4ltigung, soziales Kompetenztraining\u2026) zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Auffrischungssitzungen nach Abschluss der Behandlung k\u00f6nnen auf Wunsch des Patienten durchgef\u00fchrt werden, sind aber nicht zwingend erforderlich. Studien haben gezeigt, dass eine einmal erworbene F\u00e4higkeit zur Selbstkontrolle von Hirnaktivit\u00e4t erhalten bleibt. Dies kann aber je nachdem, welche Hirnaktivit\u00e4t trainiert wurde, und im Einzelfall mehr oder weniger ausgepr\u00e4gt sein. Vor Beginn der Behandlung erhalten die Patienten eine schriftliche Aufkl\u00e4rung \u00fcber Ziel, Inhalte und Behandlungsplan. Die Ziele k\u00f6nnen individuell konkretisiert und die Voraussetzungen zu ihrer Erreichung dokumentiert werden. Patienten sind im Verlauf der Behandlung regelm\u00e4\u00dfig bez\u00fcglich Ver\u00e4nderungen der Eingangsbedingungen der Therapie zu befragen (Bsp.: \u00c4nderung der Medikation, Beginn oder Beendigung anderer Interventionen, \u00c4nderungen der Lebensbedingungen, \u2026). Diese Ver\u00e4nderungen sind ebenfalls Bestandteil in der Dokumentation zu notieren (siehe Abschnitt \u201eDokumentation\u201c). Grunds\u00e4tzlich gelten hier alle Bedingungen wie im Rahmen anderer Therapien \/ Trainings auch.<\/p>\n<h5>Technik<\/h5>\n<p>Neurofeedback-Systeme setzen sich mindestens aus den folgenden Komponenten zusammen:<\/p>\n<ul>\n<li>EEG-Verst\u00e4rker<\/li>\n<li>Computer &#8211; Hardwareplattform mit Schnittstelle zum EEG-Verst\u00e4rker, zur Ausf\u00fchrung der Software und Ausgabe des Neurofeedbacks<\/li>\n<li>EEG-Elektroden<\/li>\n<li>Software: zur Aufnahme der physiologischen Daten vom EEG-Verst\u00e4rker, Speicherung, Export, Verarbeitung einschlie\u00dflich der Kennzeichnung und Online-Aufzeichnung von Artefakten sowie der Pr\u00e4sentation des Feedbacksignals und eines aktuellen Belohnungsindex.<\/li>\n<li>Ein zweiter Bildschirm f\u00fcr den Behandler ist erforderlich, damit dieser w\u00e4hrend des Trainings die Signale und die f\u00fcr das Neurofeedback erforderlichen Parameter visuell kontrollieren und bei auftretenden Fehlern sofort eingreifen kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die technischen Eigenschaften eines EEG-Verst\u00e4rkers sollten mindestens den Anforderungen an EEG-Verst\u00e4rker gem\u00e4\u00df den Forderungen der DGKN (Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Klinische Neurophysiologie) entsprechen (siehe IEEE P2010TM\/D13 Recommended Practice for Neurofeedback Systems).<\/p>\n<p>Die im Rahmen einer Behandlung durch den Therapeuten \/ Trainer eingesetzten Ger\u00e4te oder Systeme zum EEG-Feedback sind Medizinprodukte. Herstellung, Verkauf, Inbetriebnahme und der Umgang mit Vorkommnissen (die unmittelbar oder mittelbar zum Tod oder zu einer schwerwiegenden Verschlechterung des Gesundheitszustands eines Patienten, eines Anwenders oder einer anderen Person gef\u00fchrt hat, gef\u00fchrt haben k\u00f6nnte oder f\u00fchren k\u00f6nnten) sind im Medizinproduktegesetz geregelt (http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bundesrecht\/mpg\/gesamt.pdf).<\/p>\n<p>Auf die Stellungnahme des Vorstands der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Biofeedback \u201eEndanwenderger\u00e4te im Bereich Biofeedback zur Anwendung f\u00fcr die Heilbehandlung\u201c wird hingewiesen (http:\/\/www.dgbfb.de\/index.php\/de\/stellungnahmen\/134-endanwendergeraete ).<\/p>\n<h5>Dokumentation<\/h5>\n<p>F\u00fcr jeden Patienten \/ Klienten ist eine Dokumentation zu folgenden Aspekten anzulegen: Anamnese; k\u00f6rperlicher, psychischer, psychosozialer Befund, Medikation, Therapieplan, Therapieverlauf mit Daten aus den Neurofeedback-Sitzungen, Verlaufskontrolle, unerw\u00fcnschte Ereignisse, Ergebnis. Je nach Schwerpunkt der Neurofeedback-Praxis k\u00f6nnen bei der Behandlung von St\u00f6rungen einige dieser Informationen auch vom \u00dcberweiser kommen. Dieser ist \u00fcber Verlauf und Ergebnis zu informieren.<\/p>\n<p>Unerw\u00fcnschte Ereignisse sind Ereignisse, die zu einem Schaden des Patienten f\u00fchren k\u00f6nnen. Sollte bei einer Neurofeedbackbehandlung oder einem Neurofeedbacktraining ein unerw\u00fcnschtes Ereignis eingetreten sein, muss beurteilt werden, ob dieses Ereignis in einem Zusammenhang mit der Behandlung steht oder nicht.<\/p>\n<h5>Qualit\u00e4tssicherung<\/h5>\n<p>Es wird von den Mitgliedern der DGBfb erwartet, dass sie ihre T\u00e4tigkeit an diesen Empfehlungen ausrichten. Werden Verst\u00f6\u00dfe bekannt, so wird das Mitglied seitens des Vorstands um Stellungnahme und ggfs. Abhilfe gebeten.\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Empfehlungen des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Biofeedback zum Thema: Neurofeedback- Empfehlungen f\u00fcr Anwender und Ratsuchende Pr\u00e4ambel Die Empfehlungen wurden vom Arbeitskreis Neurofeedback der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Biofeedback entworfen, den &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":90,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-215","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/215","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=215"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/215\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":446,"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/215\/revisions\/446"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/90"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ergotherapie-in-flensburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}